06. Tag

Egilsstadir- Dettifoss – Skutustadir

Wie seit Beginn die Reise geht es auf der Ringstraße 1 weiter, nun aber in Richtung Nordwesten. Nach etwa 25 km macht die Straße eine Biegung nach links und führt durch das Jökuldalu-Tal dem Gletscherfluss Jökulsa entlang.

Unser erstes Ziel ist der Dettifoss. Wir biegen dazu  auf die Straße 864 links ab. Die Fahrt auf der nicht asphaltierten Straße dauert eine gute halbe Stunde und dann erreichen wir den Parkplatz von Europas größtem Wasserfall, den Dettifoss. Bereits der Anmarsch vom Parkplatz zum Wasserfall ist beeindruckend.  Die Nahaufnahme werden von der Jugend geschossen, unsere Begeisterung für klippenähnliche Felslandschaften halten sich in Grenzen.

Nur wenige Kilometer von Dettifoss entfernt befindet sich der Hafragilsfoss, der mitgenommen wird (besichtigungsmäßig natürlich). Nachdem genug Wasser ins Tal geflossen ist steuern wir der Kreuzung mit der Straße 85 entgegen. Dort wird links abgebogen. Am Ende dieser Straße ist Asbyrgi. Dies ist eine riesige Schlucht in Form eines Hufeisens mit einem kleinen See zur Mitte, auf der sich genau 1 Stück Ente befindet (zu unserer Reisezeit).

Vesturdaldur heißt ein weiterer Ausflugspunkt. Hier bestaunen wir die seltsamen Felsformationen, fahren eine Sackgasse zu einem kleine Fjord hinaus, bevor wir nach Husavik gelangen, von wo aus Whale-watching möglich wäre, worauf wir aber verzichten, wir haben einen im Fahrzeug.

In Skutusdadir beziehen wir das Hotel Myvatn und sind sofort begeistert von den Schwärmen von Mücken, welche sich gottseidank auch in den Zimmern zu tausenden aufhalten. Keine Sorge, klingt übel, ist es keinesfalls. Die Mücken waren in der Nacht nicht zu spüren (nicht einmal, wenn man draufliegt).

Da noch Tageslicht (nonaned) herrscht,  machen wir noch den Abstecher zur Krafla Gegend. Hier werden wir durch die für mich beeindruckendsten Schwefelquellen und farbenintensives Lavagestein belohnt.

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