07. Tag

Skutustadir – Akureyri

Gemeinsam mit  26283 Mücken verbrachten meine Frau und ich eine ruhige Nacht in dem Hotel Myfatn, am „Myfatner-See“.  Am Vorabend konnten wir noch bis gegen 22:00 Uhr einen wunderbaren Spaziergang am See machen, später erstrahlten die Ränder der Vulkankrater in goldfarbendem Licht. Meiner Frau gelingt es um Mitternacht genau die paar Sekunden zu fotografieren, in denen die Sonne kurz hinter dem Horizont verschwindet und sofort wieder aufgeht. (Siehe Bilder vom 6. Tag). Morgens wollen Armin und ich noch einen kleinen Berg am See besteigen, während Jenny mit Nelly nach Dimmuborgir fahren,um dort durch das Labyrinth faszinierender Lavaformationen zu wandern.

Später fahren wir noch einmal hinauf in die Kafla-Gegend. Wir wandern noch auf den Kraterrand des 1726 ausgebrochenen Vulkans VITI. Am späten Nachmittag treffen wir in Akureyri ein und beziehen dort das Hotel Edda Akureyri in der Hrafnagilsstraeti.

Akureyri liegt am Ufer des weit ins Land hineinreichenden Fjords Eyjafjörður und des Flusses Glerá. Die Stadt liegt nur rund 50 Kilometer südlich des Nördlichen Polarkreises, der über die von dort aus mit Bus und Fähre erreichbare Insel Grímsey verläuft. Die Stadt eignet sich gut als Ausgangspunkt zu anderen Sehenswürdigkeiten im Norden Islands, etwa zu den Wasserfällen Aldeyjarfoss und Goðafoss sowie zum See Mývatn mit seinen vulkanischen Erscheinungen und nach Húsavík zur Walbeobachtung. Vor der Stadt Akureyri im Fjord Eyjafjörður liegen weiße Raucher (c) Wikipedia