09. Tag

Stykkisholmur – Stykkisholmur

Wir verbringen zwei Nächte in Stykkisholmur, will heissen, heute wollen wir die Halbinsel umrunden.

Wir fahren zuerst 10 km südwärtsauf der Straße 58 und biegen dann rechts in die 54 ab. Entlang der Lavafelsen von Berserkjaraun kommen wir bis Grundarfjödur. Weiter nach Westen geht es bis Bulandshöfdi, wo die Felsen steil ins Meer abfallen. Nach ca 20 km gelangt man zum kleinen Fischerdorf Olavsik. Wir fahren von dort auf der 544er ganz nach Westen um die Spitze der Halbinsel. Schließlich erreichen wir den Strand Djupalonssandur.  Hier wurden die Wikinger vor dem Anheuern  auf die Tauglichkeit für die Schifffahrt geprüft. Insgesamt 4 Steinkugeln liegen am Strand, die schwerste 154 kg schwer. Armin und ich vesuchen uns, leider haben die Hunderter und die Hundertfünfzigerkugel  keine Griffe auf der Seite. Da wir uns beide keinen Abriss der Wirbelsäule leisten können, verzichten wir auf die beiden Übungen – abgesehen davon, dass eh kein Wikingerschiff vor Ort gewesen wäre.

Ein 20-minütiger Spaziergang vom Strand zur Küste führt uns zu einem großen Vogelfelsen, dessen „Gesicht“ mich an einen Schimpansen erinnert.

Nun wollen wir versuchen, den Rückweg abzukürzen und fahren ins Landesinnere. Hier gibt es eine Strecke, mal schau’n, ob die Strasse frei ist.  Bereits nach wenigen Kilometern kommen wir zu den steilsten Schotterwegen, die ich je befahren habe. Nach ca 15 km ist dann Schluss mit Jubel – Der Gletscher hat der Klimaerwärmung den Mittelfinger gezeigt und die Straße nicht freigegeben, deshalb cruisen wir wieder auf dem üblichen Weg ein Stück zurück nach Stykk……