10. Tag

Stykkisholmur – Reykjavik

Langsam geht die Reise zu Ende. Über die Straße 58 gelangen wir zur 54er, biegen dort rechts ab und nach ca 6 km wieder links auf die 56er. Über einen kleinen Bergpass erreichen wir die Kreuzung Vegamod, wo wir wieder links auf die 54er abbiegen. Ca 20 km östlich erreichen wir Gerduberg, wo die längsten  Basaltfelsen von Island zu sehen sind. Wir besichtigen die Felsen, uns besichtigt ein Kalb und ein dazwischen liegender Stacheldraht besichtigt den linken Hinterreifen des RAV4. Da der Stachel mit der Aussenseite des Reifens nicht zufrieden ist, schaut er auch innen nach,und so kommen wir zu einem Reifenwechsel. Gottseidank ist das Reserverad in Ordnung.

Natürlich passiert das ganze am 17.Juni, dem höchsten Feiertag Islands. Reparatur heute nix meglich.

Wir fahren also weiter und hoffen, dass nichts mehr passiert. Wir kommen durch die Myrar-Region und gelangen wieder auf die Ringstraße 1.  Über mehrere Straßen, deren Namen ich hier nicht erwähnen will, stoßen wir nach Deildartunguhver vor.  Hier ist Islands größte heisse Quelle. Hier produziert die Natur pro Minute 180 Liter 80° heisses Wasser. Dies wird sowohl für Energiegewinnung als auch zum Beheizen der Gewächshäuser verwenden.

kleiner Tipp  am Rande:  Neben  dem Gewächshaus steht ein weisser Anhänger, dort wären Säckchen mit Tomaten und eine kleine Blechbüchse mit Schlitz. Falls Sie Hunger haben, einfach ein Säckchen nehmen und 100,– iSK in den Schlitz werfen (aber nicht so machen, wie bei der Sonntagszeitung !!!)

Am Ende des Tages erreichen wir Reykjavik, nächtigen dort im Hotel Örkin. An diesem Tag findet ein riesiges Fest in der Stadt statt, weil – wie bereits erwähnt – 17. Juni.