Nächtigung

Eins vorab:

Weder ich noch meine Frau sind mit Wohnmobilen oder Campingplätzen befreundet. Sollten wir das aber sein, dann glaube ich, ist Amerika ideal für Camper. Es ist in fast jedem Nationalpark ein Campground, und die, die wir gesehen haben, sind wunderschön.

Hotels/Motels:

Wir hatten keinerlei Probleme (bis auf eine Ausnahme in Moab) ein, meist günstiges, Zimmer zu bekommen. An jeder größeren Kreuzung (gibts kleine?) steht eigentlich zumindest ein Motel. Man ist auf sogenannte „Ein-Nachtler“ eingestellt, sprich, man kann bis spät abends einchecken und früh morgens abhauen. Bezahlt wird im Voraus, Frühstück ist manchmal dabei, wobei es ein Kaltes und ein Warmes gibt. Kalt ist (isst) Kaffee, Butter, Toastbrot oder im schlimmsten Falle Donats (würg). Warm beinhaltet dann schon das typische „Goggal“ gerührt oder gequirlt und Speck oder so was ähnliches. Am besten ist, man erwartet sich nicht allzu viel, wir haben aber durchaus auch positive „Frühstücke “ erlebt. Genauso gut wurde uns aber auch am Abend gesagt, dass in der Rezeption eine Thermoskanne mit Kaffee steht und daneben ein paar Sachen. Wenn wir in der Früh dann dort eintrafen, war nicht einmal die Rezeption besetzt, aber die Sachen waren da. (Schlüssel oder Karte wirft man dann einfach auf den Tisch oder in einen Kasten).

Unser Tip:

  • Wer ÖAMTC oder ARBÖ (für Nord-Nordtiroler adäquat ADAC) – Mitglied ist, der nehme die Karte mit. Ein Triple A (AAA) Büro ist bald gefunden bzw wenn man bei der Zimmeranfrage sich als Triple A Mitglied outet, bekommt man schnell einmal 10 % auf den Preis.
  • In vielen Raststationen gibt es Heftchen mit Hotelgutscheinen für die Hotels in den jeweiligen Bundesstaaten. Mit einem solchen Gutschein ist oft ein erheblicher Rabatt zu bekommen. Allerdings gelten diese meistens für ein „Ein-Personen“ Zimmer, das aber im Normalfall für den Hausgebrauch reicht.  Wir haben uns für die Doppelzimmer entschieden. Dort kann man auch einmal das Gepäck ausbreiten, Der Preis für Queens-Beds oder 2 Queens-Beds war meist der gleiche, die Zimmer RIESENgroß.
  • Übrigens steht fast in jedem Zimmer ein vollwertiger Kühlschrank, ein vollwertiger Mikrowellenherd, ein Kaffeemaschine und zur Not ist auch Bügeleisen, Hosenspanner etc, vorhanden.
  • Wer sich einmal mit Best Western Hotels angefreundet hat (es waren für uns die besten) der möge sich eine MemberCard gleich zu Beginn ausstellen lassen. Teilweise gibt es kleine Rabatte, ansonsten werden bei jeder Nächtigung Punkte gutgeschrieben, für die es ab einer gewissen Anzahl Gratisnächte gibt.

Und noch etwas:

Obwohl wir niemals wegen dem Preis gefeilscht haben,  ist es uns oft passiert, dass, wenn wir nicht gleich „ja“ gesagt haben, sondern uns im Dialekt nur noch kurz untereinander absprechen wollten,  das Zimmer plötzlich um bis zu 15 % billiger angeboten wurde. Offenbar haben die Hochwohlgeborenen Rezeptionäre wohl vermutet, dass wir uns wieder schleichen wollen, und da war ihnen doch lieber, wir zahlen weniger und bleiben doch.

Fazit:

Kleine Verformungen der Grimasse können schon erhebliche Verbilligungen in der Nächtigung nach sich ziehen.

Diese Angaben sind aber ohne Gewähr oder Pistole

zurück zu den Tips      Zur Startseite

Einen Kommentar schreiben: