Joshua Tree

Der Joshua-Tree-National-Park liegt im Süden Kaliforniens in der Nähe von Palm Springs. Der Nationalpark verfügt über drei Eingänge, den Haupteingang in der Nähe der Stadt Twentynine Palms, den Westeingang in Joshua Tree Village, und den Südeingang in Cottonwood Springs. Das Gebiet verbindet zwei Wüstentypen, die – getrennt durch ihre unterschiedliche Höhenlage – zwei verschiedenartige Ökosysteme hervorbringen. Unterhalb von 900 m liegt im östlichen Teil des Parks die Colorado-Wüste deren Landschaft Buschland, Kakteen und Fächerpalmen kennzeichnet. Höher gelegen und damit kühler und feuchter ist die Mojave-Wüste im Nordwesten. Hier befindet sich die Heimat der Josua-Palmlilien (englisch Joshua Trees), die dem Park ihren Namen gaben.

Die im Park vorzufindenden Monzogranit-Formationen entstanden, nachdem Magma unter der Erdoberfläche abkühlte und erstarrte und nach Millionen von Jahren durch Erosion an der Erdoberfläche freigelegt wurde. Die faszinierendsten und spektakulärsten Gesteinsformen sind bei Jumbo Rocks, Wonderland of Rocks und im Indian Cove zu entdecken.
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Aufgrund der Gesteinsformationen und der angenehmen Temperaturen wird der Joshua-Tree (bei Kletterern auch als „JT“ besser bekannt)  Park von Kletterern auch als „Ausweichquartier“ für den in den Wintermonaten zu kalten Yosemite Park gewählt.

Unser Eindruck:

Wir haben den JT von Twentynine Palms aus heimgesucht. Die Nordseite ist schön, vor allem wegen der ausgefallenen Felsformationen. Wanderungen im Gebiet sind ohne besondere Ausrüstung möglich. Es klappern aber auch hier diverse Schlangen. Bemerkenswert ist ein kleiner Staudamm, der vor Jahrzehnten oder sogar vor Jahrelften hier von den Heimischen erbaut wurde, obwohl es sich um Wüstengebie handelt. Aber, selbst wir haben ein Pfützchen Wasser gesehen, der Damm steht noch.

Bei der Weiterfahrt gegen Sügen gewinnt man den Eindruck, dass der Nationalpark etwas zu groß ausgelegt ist. Im Norden sind die schönen und aussergewöhnlichen Felsformationen mit einigen Yuccas, zur Mitte hin ein großes Kakteenfeld und dann, Sand, Stein und Sandstein bis zum südlichen Ausgang.

Fazit:

Wäre es der erste Nationalpark auf deiner USA Reise, wäre er sicher herausragend, fällt er aber gegen Ende deiner Rundreise, dann rümpft sich das Näschen selbständig.