Zion Nationalpark

Der Zion-Nationalpark befindet sich im Südwesten Utahs an der Grenze zu Arizona. Er hat eine Fläche von 579 km² und liegt zwischen 1128 m (Coalpits Wash) und 2660 m Höhe (Horse Ranch Mountain). 1909 wurde das Gebiet des Canyons zum Mukuntuweap National Monument ernannt, seit 1919 besitzt es den Status eines Nationalparks. Der Park wurde 1937 um den Kolob Canyon erweitert.

Zion ist ein altes hebräisches Wort und bedeutet so viel wie Zufluchtsort oder Heiligtum, welches oft von den mormonischen Siedlern in Utah benutzt wurde. Innerhalb des Parks befindet sich eine schluchtenreiche Landschaft mit zahlreichen Canyons, von denen der Zion Canyon und der Kolob Canyon die bekanntesten sind. Die Canyons sind aus 170 Millionen Jahre altem braunen bis orangeroten Sandstein der Navajo-Formation entstanden. Der Park liegt an der Grenze zwischen dem Colorado-Plateau, dem Great Basin und der Mojave-Wüste. Durch seine besondere geografische Lage existieren im Park eine Vielzahl an unterschiedlichen Lebensräumen mit vielen verschiedenen Pflanzen und Tieren.

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Durch den Zion führt die Durchzugsstraße 9 in Richtung Mt Carmen zur dortigen Junction mit der 89er, die einem weiter in Richtung Bryce führt. Auch wenn man den Park nicht anschauen will, sind 25 Dollar zu bezahlen, weil man eben durchfahren muss, um weiter zu kommen. Wohnmobile müssen nochmal 15,– $ draufwerfen, weil sie durch einen kurzen Tunne fahren müssen. Sie kommen zwar gleich problemlos durch, wie PKWs, aber halt nicht gratis. Der Zion Canyon Scenic Drive ist  von März bis Oktober für den öffentlichen Straßenverkehr gesperrt. Lediglich die (kostenlosen) Shuttles dürfen diese Strecke noch befahren, sowie die Gäste des im Canyon liegenden Hotels Zion Lodge. In den Monaten November bis März ist Winterausrüstung erforderlich, der Drive aber mit dem eigenen (Leih)Wagen befahrbar.

Unser Eindruck:

Die Schlucht in den Scenic ist schmal, zu Fuß ist das Ende in etwa 30 Minuten erreichbar. Es hat uns aber nicht direkt vom Hocker geworfen.

Sehr schön war eigentlich der Bereich ausserhalb der Schlucht bis zum Verlassen des Nationalparks.

Unser Tipp:

Wer fotografieren will, der wird wohl mehrmals Einfahren müssen um nicht einzufahren. Am frühen Morgen wird die Sonne nicht alle Winkel erreichen, ebensowenig am späten Nachmittag.