Mt Rushmore-Crazy Horse

Los Presidentos vs Sitting Bull

Der Mount Rushmore ist ein Berg in den Black Hills, South Dakota, USA. Die Bergkette verdankt ihren Namen dem New Yorker Anwalt Charles Rushmore, der ursprünglich die Goldschürfrechte für das Gebiet erworben hatte.

Das Mount Rushmore National Memorial ist eine Gedenkstätte, die aus monumentalen Porträtköpfen der vier (bis zur Zeit seiner Erstellung) bedeutendsten und symbolträchtigsten US-Präsidenten besteht. Jedes Porträt ist 60 Fuß (18,3 m) hoch. Dargestellt sind von links nach rechts die Präsidenten George Washington (Baubeginn 1930), Thomas Jefferson (1936), Theodore Roosevelt (1939) und Abraham Lincoln (1937). Vor dem Denkmal sind Ausschnitte aus berühmten Reden der vier Präsidenten auf Schrifttafeln zu lesen. Das Mount-Rushmore-Nationaldenkmal wird auch als Shrine of Democracy (Heiligenschrein der Demokratie) bezeichnet. Die Lakota-Indianer sehen das Monument hingegen als Entweihung ihres heiligen Berges an.

Das Monument befindet sich in der Nähe von Keystone, South Dakota, und wird mit dem dazugehörigen Museum vom National Park Service verwaltet (c) Wikipedia

Wir sind an diesem Abend erst relativ spät in Keystone angekommen. Bei Dunkelheit mussten wir auf unser Garmin ZÜMO vertrauen und haben uns zu einem Best Westen Hotel leiten lassen, das etwas ausserhalb gelegen war. Allerbester Komfort war gesichert, wie fast bei jedem best Western Hotel auf unserer Tour.

Bereits am frühen Morgen des nächsten Tages fuhren wir zur Anlage Mount Rushmore. Um diese Tageszeit hatten wir Glück, es war wenig los. Derzeit finden Erhaltungsarbeiten statt. Selbst bei den wenigen Besuchern, die zugleich mit uns anwesend waren,  hatten wir den Eindruck, dass sie dieses Monument in aller Ehrfurcht auf sich einwirken lassen. Unsereiner oder halt IchEiner hats nicht so mit der Verherrlichung, was hauptsächlich auf meine geistige Abstinenz hinsichtlich amerikanischer Geschichte oder gar amerikanischer Politik zurückzuführen ist.

So werden ein paar Pflichtfotos geschossen und dann ab durch die Mitte.

Ganz heimlich muss ich aber schon zugeben, dass mich die steinhauerische Qualität der Gesichter beeindruck hat.

Wir fuhren gleich weiter, weil ja ganz in der Nähe :-) noch das Pendant zu Mt Rushmore ist, nämlich Crazy Horse. Hier wird seit Jahrelften an einer Sioux-Steinskulptur gearbeitet. Das Gesicht hat man schon, es soll aber im Laufe der nächsten Jahre noch ein Pferd dazukommen usw. Der Fertigstellung werde ich eher nicht beiwohnen können, weil ich beabsichtige, nicht älter als 397 Jahre zu werden.

Unser Tip:

  • Mt Rushmore am frühen Morgen, es ist recht gutes Licht. Und- bereits bei der Anfahrt wären einige schöne Plätze, von denen aus die Gesichter gut zu fotografieren wären.
  • Crazy Horse. Achtung, Auto am Parkplatz abstellen und nicht versehentlich in die Richtung gehen, wo die Steineklopfer am Sioux-Gesicht beschäftigt sind. Es stehen dort zahlreiche Tafeln, dass dies zu Fuß absolutely verboten ist. Trotz ausreichender Beschilderung tappt man aber automatisch in diese Falle. Also – Busticket bezahlen (2 Dollar pP) und mit dem Bus dorthin fahren. Und nicht ärgern, es ist ein „Nepp“, dauert aber dafür ein 3/4 Stunde. Der Busfahrer beglückt einen aber mit ausreichender Information, die man vielleicht auch verstehen würde – hätte er nicht 5 Packungen Kaugummi im Mund.

Annual Pass gültig?  Mt Rushmore:  JA  Crazy Horse: NEIN